Unser neuer Kurier ist erschienen
– diesmal als reine - *Chihuahua-Ausgabe*! Bei erweitertem Umfang – auf 68 Seiten wird sehr vieles über diese interessante Rasse berichtet – u.a. aus seiner Geschichte – belegt mit alten *Originalberichten* die bisher noch nirgends anderswo veröffentlicht / bekannt wurden – bis hin zur Jetztzeit – wo die Chihuahua-Zucht von über 100 VRZ – DHS – Züchtern gefördert wird ! Die *Chi – Sensation* schlechthin – sprichwörtlich - *alles Chiwawa oder was* ! Chihuahuas fein aber klein – doch hier trügt der Schein – an cm gemessen zwar nicht sehr groß – doch dies kompensieren sie mühelos – Kurz und Langhaarige sind hier da – für Ihre große
Liebhaberschar – in einfarbig gescheckt und auch bunt – gib’s diesen kleinen „Chiwawa-Hund“ ! Nachfolgend einige Auszüge aus dieser *Chi – Ausgabe * : ~ C h i h u a h u a ’ s i m A u f w i n d ~
Wenn wir uns die Entwicklung des „Chi“ in Deutschland betrachten, so war diese wirklich enorm. Von vorher vorhandenen Einzeltieren einmal abgesehen – begann die Zucht erst 1957 mit Eintragung in das VDH-Sammelzuchtbuch – wobei im Jahre 1962 gerade einmal 21 Stück eingetragen waren. Wenn ich an unseren im März 1968 gegründeten Vorgängerverein ADRZ denke, so wurden hier 1972 die ersten Chi’s
eingetragen. Im VRZ erwachte die * Chi - Zucht * erst wirklich - mit der erwähnten Martina Meyer und deren Zwinger „de Pachuca“. Der Aufschwung innerhalb unseres Vereines war dann sehr gut und die Eintragungszahlen stiegen unaufhaltsam. Wenn wir uns die nachfolgende Aufstellung unserer derzeitigen Chi - Züchter betrachten - so haben wir hier sicher eine gute Entwicklung hinter uns. Was mir jedoch große Sorgen bereitet, ist das „Gezetere“ um die
„Merle-Chihuahua’s“ ! Meier * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Liebe Mitglieder* ~ liebe ~ *Chihuahua – Freunde * - die vielen nächsten Seiten diesmaliger Ausgabe *vrz-kurier* befassen sich fast nur noch mit dieser Rasse ! Wie Sie lesen können, wurde vor Jahren über Chihuahua’s von mir nur wenig schriftliches aufgefunden. Nachdem ich für die Vorbereitung dieser Ausgabe nun ja fast ein Jahr Zeit hatte, nutzte ich diese sehr
intensiv und mit grosser Hingabe – sowie auch ungeahntem “ sehr seltenem E r f o l g ”
– wie ich meine. Meine umfangreiche kynologische Sammlung beinhaltete doch noch manches Ungeahntes, das aber nur sehr zeitaufwendig aufzufinden war! Es zeichnete sich bald ab, dass der normale Umfang unseres Kurier’s diesmal nicht ausreichen wird. Ich musste immer wieder Seiten aufstocken, um eine umfassende Darstellung zu ermöglichen, sodass wir nun bei über dem doppelten Seitenumfang angelangt sind – verdeutlicht dieses anschaulich! Dass ich noch manche von mir erarbeitete Seite – um den erweiterten Umfang nicht total zu sprengen – nicht mehr unterbringen konnte – sei nur noch am Rande erwähnt. Sehr bedanken möchte ich mich bei allen Mitgliedern – die sich an der Mitgestaltung so reichlich beteiligt haben – und die dieser Ausgabe eine ganz besondere Note verleihen. Allerdings – um diese alle unter einen Hut zu bringen – das war nicht ganz so einfach – einige weitere graue Haare und auch Falten in meinem Gesicht – beweisen dieses ! Meier Chi – Bücher und Kleinhunde – Literatur allgemein Wie ich u.a. bereits ausgeführt habe, wurde über Chihuahua’s allgemein gesehen, nicht viel geschrieben. Das Wenige denke ich einmal, konnte ich erfassen. Irgendwie ist es erstaunlich, dass man, nachdem erstmals 1886
in DER HUNDE-SPORT die Rassebezeichnung Chihuahua benutz wurde, man diese – sagen wir – diese damals ungefähr vorhandene Rasse – nicht so recht von den in Mexiko offensichtlich vorhandenen verschiedenen Nackthundeschlägen – unterscheiden konnte. Nunja – die Nachrichtenübermittlung war damals halt noch ganz anders – das darf man nicht vergessen. Aber auch über Kleinhunde allg. wurde in den damals
vielen vorhandenen Hunde-Zeitschriften nur sehr wenig geschrieben. Soweit mir bekannt wurde, war das erste in Deutschland erschienene Kleinhundebuch das 1 7 9 1 in Königsberg herausgegebene „Der Freund der Schooßhündchen“. Jedenfalls wird in dem hier auf Seite 65 erwähnten Buch 1 8 1 7
von Dr. Friedrich Ludwig Walther mehrmals auf dieses hingewiesen. Nach meinen umfangreichen Nachforschungen ist dieses Büchlein aber verschollen ! Das Nächste wurde 1890 von Jean Bungartz unter dem Titel – wie unten abgebildet – herausgegeben. Herr Bungartz war neben Schriftsteller auch ein begnadeter Tierzeichner, sein Buch ist reichlich illustriert, die auf re. Seite abgebildeten zwei Nackthunde sind ja ebenfalls von diesem gezeichnet. Aber seltsamerweise geht B. in seinem Buch auch nicht auf Chi’s ein – sondern er spricht auch nur von erw. Nackthunden, welche er auch selbst besessen und gezüchtet hatte. Wörtlich schreibt er: Wir wurden vor Jahren, eigentlich nur durch Zufall auf die Zucht des nackten Hundes gebracht und der Grund hierzu gab uns ein hübsches Pärchen direct aus Patagonien (Südamerika) importiert, welche uns der berühmte Tierhändler Hagenbeck in Hamburg verehrte.
1966 erschien dann in der Buchreihe FREUND HUND verfasst von I. von Voss und L. von Lippa unter dem Titel „Das Kleinhundebuch“. Dies dürfte das 1. Büchlein (soweit mir bekannt) in deutscher Sprache gewesen sein, das u.a. auch auf Chi’s einging. Über eine Zucht solcher in Deutschland wird nicht gesprochen – jedoch : Auf dem Kontinent sind sie
bisher wenig verbreitet – weiter : Durch sein Temperament (auch seine „Giftigkeit“) ist er eine Quelle von Vergnügen. Das erste reine „Chi-Buch“ wurde dann 1984 von der bereits erwähnten Martina Meyer herausgegeben. Danach sind noch einige Chi-Büchlein erschienen, sodass die Freunde dieser liebenswerten Rasse in der Lage sind, sich eingehend zu informieren. 1996 erschien meine Kleinhunde-Chronik „Kleinhunde-Weg“ in dem aber nur in kleinem Umfang über Chihuahua’s berichtet wird. Es würde mich freuen, wenn vorhandene Lücken mit dieser *vrz-kurier - Ausgabe* – evt. teilweise geschlossen werden konnten – zum Wohle unserer
„ C h i w a w a s “ !
Meier |